Philipp Droste

Arbeitszeit

Haben Sie feste oder flexible Arbeitszeiten? Sind Überstunden einzuplanen? Wie viel Zeit verbringen Sie mit Bewohner/innen, wie viel mit Besprechungen?

Philipp Droste: Der Arbeitsbeginn morgens war fest, nachmittags bin ich dann so lange geblieben, wie es etwas zu tun oder zu sehen gab (Arbeitsende also recht flexibel). Überstunden sind dabei über die gesamte Famulatur gerechnet nicht angefallen. Sehr schön war, dass ich den Großteil der Zeit mit Patienten verbringen konnte. Für Besprechungen, Organisatorisches etc. fiel höchstens eine Stunde pro Tag an.

Aufgabenbereiche

Was sind Ihre alltäglichen Aufgaben, die auf Sie zukommen? Welche Ziele setzen Sie sich täglich? An wie vielen Projekten arbeiten Sie?

Philipp Droste (Medizinische) Versorgung der Patienten, Neuaufnahmen, Visiten, Abschlussgespräche, administrative Tätigkeiten, Teamsitzungen, Frühbesprechung etc.

Kolleg/innen

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Ihren Kolleg/innen?

Philipp Droste Morgens bestand die Möglichkeit, bei den Blutabnahmen mitzuhelfen. Nach dem Mittagessen wurden die neuen Patienten aufgenommen. Dazwischen konnte ich mir die Zeit und die Beschäftigungen frei einteilen. So nahm ich an verschiedenen Sportgruppen teil, die von Sitzgymnastik bis zu Hanteltraining reichten, schaute den Physiotherapeuten über die Schulter oder nahm an Gruppen der psychosomatischen Abteilung, die im gleichen Haus untergebracht ist, teil. So bekam ich schnell Kontakt zu den Patienten und erhielt auch eine Vorstellung davon, wie eine Reha aus Sicht der Patienten aussieht. Auch bestand die Möglichkeit, bei kardiologischen Untersuchungen wie EKG, Ergometrie oder Echokardiographie mitzuwirken.

Struktur

Ist Ihr Tag durchgeplant oder läuft alles spontan ab? Wollen Sie das so?

Philipp Droste Ich hatte für jeden Tag einen Plan mit Therapiegruppen und Untersuchungen, an denen ich teilnehmen konnte. Der Plan war aber nur ein Vorschlag - es war bei den meisten Punkten des Tagesplans möglich, spontan etwas anderes zu machen.

Teamarbeit

Sind sie Teil eines Teams oder müssen Sie hauptsächlich alleine / selbstständig arbeiten? Wie koordinieren Sie die Zusammenarbeit?

Philipp Droste In der Regel war ich Teil eines Teams, wobei ich allerdings in verschiedenen Teams mitarbeitete. Bei ärztlichen Aufgaben arbeitete ich mit den Ärzten zusammen, in den Therapiegruppen mit den entsprechenden Therapeuten. Dies ließ sich gut durch persönliche Absprache koordinieren, was meist auch ganz spontan möglich war.

Dr. Becker

Was sollte man über das Arbeiten bei Dr. Becker wissen?

Philipp Droste Ich kann eine Famulatur bei Dr. Becker jedem sehr empfehlen, der einen Einblick in die Rehabilitation bekommen möchte. Die Arbeitsatmosphäre ist wirklich gut, und durch die Teilnahme an den Therapiegruppen (z.B. Sport) ist die Famulatur nicht nur lehrreich, sondern gleichzeitig erholsam.